ADMET
In der translationalen Phase der akademischen Wirkstoffforschung geht es darum, Projekte von der Laborbank in die klinische Anwendung zu bringen („from bench to bedside“). Hierbei fokussieren wir uns verstärkt auf die Bestimmung von in vitro ADMET-Eigenschaften (Absorption, Distribution, Metabolismus, Exkretion und Toxizität). Für erfolgreiche Wirkstoffforschung ist es von enormer Wichtigkeit, diese pharmakokinetischen Eigenschaften potentieller neuer Wirkstoffkandidaten in einem Projekt frühzeitig zu betrachten. Zu diesem Zweck haben wir am HIPS eine rationale in vitro-Screening-Kaskade etabliert, um ADMET-Eigenschaften zu analysieren, wie z.B. kinetische Löslichkeit/logD7.4, metabolische Stabilität/Plasmastabilität in diversen Spezies, Zellpermeabilität, Plasmaproteinbindung und Zytotoxizität. Die Technologien, die wir hierzu verwenden, umfassen UHPLC-MS/MS (TripleQuad/Orbitrap), was zudem auch Studien zur Metabolitenidentifizierung ermöglicht.
Kontinuierliches Screening von ADMET-Eigenschaften begleitet die Optimierung von Verbindungen in unseren internen Projekten sowie in Zusammenarbeit mit externen Gruppen. Die hierbei erzeugten Resultate dienen als Grundlage für die Auswahl von Verbindungen für in vivo--Experimente, wie beispielsweise in unserem Zebrafischlabor.




