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Mikroskopie

Durch die Kombination hochmoderner Technologien wie Fluoreszenz- und Raster-Elektronen Mikroskopie, ist am HIPS sowohl funktionale aus auch molekulare Bildgebung möglich. Hierzu zählt die Visualisierung und Charakterisierung von mikro- und nanoskaligen Arzneistofftransportsystemen und physiologischen, biochemischen und infektiösen Phänomenen in in vivo/in vitro Systemen.

Neben einem Fluoreszenz-Mikroskop (Nikon Eclipse Ti-S), welches zur Untersuchung von biologischen, wie auch anorganischen Proben dient, steht ein Konfokal-Mikroskop (Leica DMi8 inverted microcope) zur Verfügung. Dies ist in der Lage detaillierte Strukturen in verschiedenen optischen Schichten aufzulösen. Damit ist eine hochauflösende 3D Rekonstruktion von Proben möglich. Durch Fluoreszenzmarkierung von Proben ist eine Visualisierung von zellulären Kompartimente, zelluläre Wachstumsmuster, Biofilm-Strukturen oder -Verteilung, die Internalisierung und subzelluläre Lokalisation von Arzneistoffen und Arzneistofftransportsystemen innerhalb der Zellen oder des Gewebes möglich.

Das Raster-Elektronen-Mikroskop (SEM EVA HD15) ist in der Lage hochauflösende Bilder zu generieren. Hierdurch kann man Informationen über die Proben Oberfläche (zum Beispiel Forum und Größe von Partikel) und ihre Zusammensetzung (zum Beispiel Partikelgrößenverteilung innerhalb der Probe) erhalten.