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Christine Walt

Über

Christine Walt begann ihre wissenschaftliche Karriere mit dem Studium der Chemie an der Universität des Saarlandes und erlangte ihren Bachelorabschluss im Jahr 2016 am HIPS, unter Anleitung von Prof. Rolf Hartmann, für ihre HPLC-MS basierte analytische Untersuchung zur metabolischen Stabilität von Antiinfektiva gegen Pseudomonas aeruginosa. Darauf folgend setzte sie ihr Studium der Chemie fort und schloss es schließlich erfolgreich mit Anfertigung ihrer Masterarbeit im Arbeitskreis Hartmann ab. Schwerpunkte hierbei waren vor allem analytische Techniken wie Fluoreszenzpolarisation (FP), Saturation Transfer Difference (STD) NMR und Microscale Thermophoresis (MST), die sie zur Evaluierung der Affinität und Aktivität von zuvor definierten Hit-Verbindungen gegen nukleinsäurenbindenden Proteinen wie CsrA und LANA nutzte. Ihr außerordentliches Interesse an analytischer Chemie führte Christine schließlich in die Arbeitsgruppe von Prof. Rolf Müller am HIPS, wo sie ihre Doktorarbeit im Jahre 2018 begann. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit der metabolomics-basierten statistischen Suche nach Naturstoffen mit chemisch interessanten Grundstrukturen, sowie der bioaktivitätsgeleiteten Aufreinigung und Strukturaufklärung neuer Sekundärmetabolite mit Aktivität gegen Mycobacterium tuberculosis.